Hilfe, mein Konzept

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Ja, ich bin verwirrt! Das allerdings nicht zum ersten Mal! Puh.

Nach viel Input in der letzten Woche bin ich einerseits hoch motiviert, andererseits weiß ich nicht genau wo ich stehe.

In der letzten Woche fing mein Mappen-vorbereitungs-kurs in der Volkshochschule an. Ich habe sogar zwei gebucht. Das ist für mich ganz gut, weil ich Präsentationsübungen nicht mag und ich diese doppelt üben könnte, da die Gruppe eine Andere ist.
Nicht nur die Art des künstlerischen Lehrbeauftragten zu erfassen, ihm zu folgen, auch die anderen in der Gruppe zu sehen, die teilweise gefühlt „weiter“, „talentierter“ und „professioneller“ sind. Alles mündet in der Frage: wer bin ich? Wo will ich hin?

Kennt ihr das Gefühl zwischendrin „ganz viel zu fühlen“, angeregt zu sein, aber nicht genau zu wissen, wie ihr damit umgehen sollt?

Mittlerweile merke ich, dass ich das in meiner künstlerischen Arbeit mehr und mehr schätze und genau diese Momente auch nutze, um mich motiviert zu fühlen. Ich möchte das besser verstehen und fange an mich auszudrücken.
Ich schreibe, rede, male, zeichne, singe, tanze.

Es wurde mir jetzt auch von verschiedenen Seiten gesagt, dass es diese Unsicherheit gibt, die Künstler immer wieder neu merken, das ist sozusagen Teil der Arbeit.

Künstler* arbeiten mit ihrem Kontext, mit ihrer Sozialisation, mit ihrem Zeitgeist, mit eigenen Gefühlen und Gedanken. Was die Person, das Individuum des Künstlers*, aus dem eigenen Umfeld heraus empfindet, sei es Vergangenes, Aktuelles, das ist dann das, was persönlich eingebracht wird.

Der Blick auf die Gesellschaft darf nicht fehlen.

Wir müssen uns auch zuordnen, beziehungsweise darüber nachdenken. Denn wir stammen aus einer Zeit, aus einer Kultur, einem spezifischen Umfeld, einem Kontext.

Es gibt auch Künstler*Innen, die eigene Systeme, Kosten, Theorien entwickeln, das bedeutet, dass sie teilweise oder ganz ihr eigenes ablehnen oder in der Arbeit so umwandeln, dass es kaum erkennbar ist.

 

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